
Anthologien
Warum Kurzgeschichten? Warum eine Anthologie?
Die Anthologie "Gayheimnisse" ist für mich in mehrfacher Hinsicht ein Ausgangspunkt. Eine Art Startschuss.
Als mich die Herausgeberin der Anthologie vor einem Jahr fragte, ob ich nicht auch mal einen Gay- Roman schreiben wolle, habe ich abgewinkt. Weder traute ich mir das Thema "Gay" zu, noch die Abkehr von der Ich- Erzählung. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass man eine Figur am authentischsten darstellen könne, indem man in ihre Haut schlüpft, in ihren Schuhen durch´ s Leben geht.
Mit Emma Hunter als "Anwaltshure" hatte ja alles angefangen. Ich war in ihre Rolle gechlüpft und hatte meinen wildesten Fantasien freien Lauf gelassen.
Jetzt sollte ich aber all das, was mir Spaß gemacht hatte und auch nicht zuletzt Erfolg bei den Lesern gebracht, abwerfen und etwas ganz Neues versuchen. Lieben und Leben im Körper eines Mannes. Da wollte ich passen.>p/>
Da hatte die Verlegerin eine Idee: "Warum schreibst du nicht zuerst eine Kurzgeschichte. Ich seh´ sie mir an und dann sage ich dir, was ich davon halte." Gesagt getan. Eine Idee hatte ich Schnell. Von meiner Leidenschaft für Yukio Mishima und Japan über den Zweiten Weltkrieg zu meiner Kurzgeschichte war es nur ein kleiner Schritt. Überraschenderweise machte mir diese Männerperspektive auch noch einen Riesenspaß. Dazu kam noch, dass ich in den Schuhen der Figuren wandern konnte, auch ohne Ich- Erzähler ...
Die Verlegerin las die Story und war begeistert. Tja, und da hatte ich Blut geleckt. Noch immer im Japan- Fieber beschloss ich,
einen Roman zu schreiben und diesmal wieder einem attraktiven Japaner eine "Hauptrolle" zu geben. Gesagt - Getan: "Amour Fou - Leidenschaft
unter zwei Sonnen" war geboren!
Links zu den bisher veröffentlichten Büchern:
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